Liebe Gerti
dir und deinen Kindern entbieten wir unsere aufrichtige Anteilnahme.
Steh nicht weinend an meinem Grab.
Dort bin ich nicht. Ich schlafe nicht.
Ich bin in tausend Winden , die wehen.
Ich bin das funkelnde Glitzern im Schnee.
Ich bin im Sonnenlicht über wogendem Korn.
Ich bin in den Regentropfen im Herbst.
Und wenn du in der Stille des Morgens erwachst,
bin ich im flinken Aufwärtsstreben der Vögel, die am Himmel fliegen.
Des Nachts prange ich als Stern am Firmament.
Steh nicht weinend an meinem Grab.
Dort bin ich nicht. Ich schlafe nicht.
Wir wünschen Euch viel Kraft und Trost.
Franz und Roswitha