Manfred Brandl
schrieb am 25. August 2026 um 12.30 Uhr
Was habe ich empfunden als ich die Nachricht ihres Todes bekam ? . Natürlich einerseits Trauer über den weiteren Verlust eines lieben Menschen den ich gekannt und geschätzt habe ,aber auch Trost in dem Gedanken das die Zeit des Leidens und der Schmerzen vorbei ist . Es ist ein schreckliches Gefühl , besonders für die eigene Familie wenn man nichts tun kann , wenn man einem Menschen zusehen muss wie er schwächer wird , versucht sich dagegen aufzulehnen und es doch vergeblich ist .
Darin kann man den Trost finden den man braucht um diese schwere Zeit zu überstehen , das der Tod eine Erlösung ist . Was mir von ihnen in Erinnerung bleiben wird ist ihr ganz eigener Sin für Humor , er war nie derb oder unpassend , sondern er kam aus ihrem Inneren , ihrer Fähigkeit genau das
zu sagen dass man sich einfach wohl gefühlt hat mit ihnen zusammen zu sein .
Wenn man bedenkt in welch schweren Zeiten sie aufgewachsen sind , die 1930er und 1940er Jahre als Kind , in den 1950er Jahren als junger Mann die Nachkriegszeit , dann ist es bewundernswert welch ein besonderer Mensch aus ihnen geworden ist.
Mit Gottvertrauen und zugleich dem Frohsinnin ihrem Gemüt konnten sie ihr Leben sehr gut bewältigen und waren ein leuchtendes Beispiel wie man mit allem das dass Dasein auf dieser Welt mit sich bringt umgehen kann .
Mir kommt immer vor wenn ich so eine Nachricht bekomme als ob das Rad der Zeit stehen bleibt und sich wieder langsam zu drehen beginnt bis man mit dem Ereignis umgehen kann und die Unabänderlichkeit zu akzeptieren lernt .
Zum Abschluss möchte ich sagen , es war mir eine Ehre sie gekannt zu haben und einen lieben Begleiter auf dem gemeinsamen Weg des Lebens gefunden zu haben .